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Hanf und Ökologie
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.Hanfnuss, Quell des Lebens
 
Kohlenhydrate und Ballaststoffe

Schon immer spielten die Kohlenhydrate in der Ernährung des Menschen von allen Nährstoffen die wichtigste Rolle, da sie für den Menschen leicht verwertbare und bevorzugte Energielieferanten sind. Kohlenhydrate werden überwiegend in Form von Stärke, das Reservekohlenhydrat vieler Pflanzen, aufgenommen. Zu den Kohlenhydraten gehören ebenfalls Glucose, der sogenannte Traubenzucker, als auch beispielsweise die Saccharose (Rohrzucker), der im Haushalt am häufigsten verwendete Zucker.

Der Verbrauch an Saccharose stieg in den letzten 10 Jahren auf mehr als 100g/d, das bedeutet, daß durchschnittlich 11 bis 12 % der Nahrungsenergie in Form von Saccharose zugeführt werden. Hauptquellen sind hierbei - neben Haushaltszucker - Süßwaren und Erfrischungsgetränke.

Die empfehlenswerte Zufuhr an Kohlenhydraten sollte zwischen 40 und 45% des gesamten Energiebedarfs liegen, vor allem in komplexer, nicht leicht resorbierbarer Form, wie sie in Vollkornprodukten (Reis, Mehl, Nudeln, Brot), Kartoffeln und Hülsenfrüchten enthalten sind. Laut DGE werden diese Anteile mit durchschnittlicher Ernährung nicht erreicht.

Eine weitere Gruppe der Kohlenhydrate bilden die Ballaststoffe, sie umfassen diejenigen Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die vom Dünndarmenzymen des Menschen nicht abgebaut werden können. Andere übliche Bezeichnungen hierfür sind Pflanzenfasern, wie die Schalen der Hanfsamen, oder unverdauliche Kohlenhydrate. Ballaststoffe können die Verdauung und den Stoffwechsel beeinflussen. Die wichtigsten Aspekte hierbei:

  • die Faserstruktur erfordert beim Verzehren ein längeres, intensiveres Kauen
  • die verlängerte Verweildauer des ballaststoffreichen Speisebreis im Magen, die das Hungergefühl länger dämpft,
  • das Wasserbindungsvermögen der Ballaststoffe zusammen mit deren Quellfähigkeit, die zu einer Vergrößerung des Speisebreis führen, dadurch wird die Darmwand gereizt. Dies führt zu einer schnelleren Darmpassage, was den Druck mindert und verhindert, das Krebserregende Stoffe länger in Kontakt mit der Darmschleimhaut bleiben. Die Wasserbindung durch Ballaststoffe führt außerdem zu einem nachweisbar vorteilhafteren höheren Stuhlgewicht und -volumen.
  • Ballaststoffe sind in der Lage, freie Gallensäuren zu binden, das veranlaßt die Leber vermehrt Gallensäuren aus körpereigenem Cholesterin zu bilden.
  • Bei der Verarbeitung von Balststoffen durch den Körper werden mehr Kalorien verbraucht, als bei anderen Speisen.


Obwohl der Verdauungstrakt des Menschen keine Enzyme zum Abbau von Kohlenhydraten besitzt, zeigen Versuche, das trotzdem eine beträchtliche Menge abgebaut wird. Hierfür sind die Darmbakterien verantwortlich, deren Wachstum von den Ballast gefördert wird, da diese Ballaststoffe für sich als Nahrung verwerten. Eine ausgewogene und ausreichende Besiedelung mit Darmbakterien verhindert, dass sich krankheitserregende Keime in der Darmschleimhaut einnisten und schützt somit vor Krankheiten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Ballaststoffverzehr von mindestens 30 g Ballaststoffen pro Tag, besser sind 50 g. Derzeit werden in Deutschland nur 20 g pro Tag erreicht. 

Mit seinem Ballaststoffgehalt von 30% trägt ungeschälter Hanfsamen, z.B. in Salaten und Broten als nussig knusprige Ergänzung oder als gerösteter Snack anstelle von Chips, seinen Teil zu einer ausgewogenen Ballaststoffversorgung bei.

 

Hanfsamen

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Was bei einer Mangelernährung?

Hanfsamen und Cholesterin

Das Hanfsameneiweiß

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Fett in der Ernährung


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